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Das war der Bornstedter Wahltalk

Am 16.5.2019 hat die Trägergemeinschaft Stadtteilarbeit Bornstedt, zu der wir als SIB auch gehören, zum Bornstedter Wahltalk zur Kommunalwahl 2019 eingeladen. Folgende Kandidat*innen für den Wahlkreis 2, zu dem unser Stadtteil gehört, haben teilgenommen: Sabine Becker (FDP), Matthias Finken (CDU), Irene Kirchner (SPD), Tina Lange (Die Linken), Nils Naber (Bündnis90/Die Grünen), Uwe Rühling (Die Andere). Hier eine kurze (und subjektive) Zusammenfassung der zentralen Themen, die am 16.5. diskutiert wurden:

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Soziale Infrastruktur in Bornstedt – Beschluss der SVV

In unserem Beitrag vom 10.01. zur sozialen Infrastruktur in Bornstedt haben wir über den Stand und unsere Bemühungen im Vorfeld der 47. Sitzung der SVV am 30. Januar berichtet. In der Versammlung wurde nun beschlossen, dass ein Bürgertreff / Nachbarschaftszentrum nicht wie bisher Nahe der DaVinci-Gesamtschule in der Georg-Hermann-Allee entstehen, sondern wie u.a. von uns präferiert und gefordert in zentralerer Lage am David-Gilly (in einem Gebäudekomplex mit einer Kita) geplant ist. Der Beschluss besagt:

„Auf dem Gemeinbedarfsstandort an der David-Gilly-Straße sind in baulicher Kombination mit der Kita und ggf. mit Sportfunktionsräumen Räume für einen Bürgertreff vorzusehen.“

Nachzulesen ist alles unter svv-online, Niederschrift öffentlich, Tagesordnungspunkt 5.4: https://egov.potsdam.de/bi/to010.asp?SILFDNR=10286

Soziale Infrastruktur für Bornstedt

Dass in Bornstedt ein großer Nachholbedarf bei der sozialen Infrastruktur besteht, sowohl an Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen als auch Bürgertreff oder Nachbarschaftszentrum, ist für uns alle, die wir hier wohnen, keine Neuigkeit. Nach Jahren des Stillhaltens greifen nun Stadt und Entwicklungsträger dieses Thema auf. In der 76. öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr  wurde die Vorlage 18/SVV/0735 Konkretisierung der Ziele für den Entwicklungsbereich Bornstedter Feld diskutiert, die zuvor von der SVV in die Ausschüsse verwiesen wurde. Christian Spitz von der Stadtteilinitiative Bornstedt (SIB) war anwesend und legt in einem kurzen Redebeitrag dar, was uns mit Blick auf die Ausführungen in der Beschlussvorlage 18/SVV/0735 und die weitere Planung sozialer Infrastruktureinrichtungen in Bornstedt wichtig ist:

Wir plädieren für eine Abkehr von „isolierten“ Planungen der sozialen Infrastruktureinrichtungen für das Entwicklungsgebiet, und stattdessen für die Berücksichtigung der Bedarfe des gesamten Stadtteils Bornstedt bei allen Planungen der LHP, da die geographische Ausdehnung Bornstedts über das EWTB hinausgeht, und Einrichtungen für alle Bornstedter*innen geschaffen werden sollten. In Bezug auf die derzeitigen Standortplanungen – wie in der Vorlage 18/SVV/0735 beschrieben – fordern wir:

  • Randlagen vermeiden, d.h. entweder aufgrund der spezifischen Struktur Bornstedts mit mehreren Zentren weitere Standorte einplanen, oder aber einen Standort in zentraler Lage
  • eine ausreichende Kapazität einplanen, die sich an der prognostierten Einwohnerzahl des gesamten Stadtteils ( (EWTB, Bornstedt Neubaugebiet und Altbornstedt) orientiert.
  • Einen Bürgertreff/ Nachbarschaftszentrum als eigenständigen Ort schaffen.

Diese Anregungen wurden in der nachfolgenden Diskussion z.T aufgenommen, die SPD beantragte „Es ist zu prüfen, ob der Bürgertreff/die Kita in die David-Gilly-Straße verlegt werden kann“ (vgl. hierzu Protokoll der 76. Sitzung am 11.12), was unseren Vorstellungen von einem zentralen Ort entspricht. Ob es dazu kommt, wird sich in der Sitzung der SVV am 22.1.2019 zeigen, wenn die erneute Behandlung der Vorlage 18/SVV/0735 auf der Tagesordnung steht.


Da tut sich was in Bornstedt …

Hier die Links auf kürzlich in der PNN erschienen Artikel, in denen Themen aus Bornstedt aufgegriffen werden. Es gibt von Bewegung …

  • Ab Anfang April soll es in Bornstedt einen Wochenmarkt auf dem Johan-Bouman-Platz geben. Die PNN berichtet unter dem Titel Schmarrn und Schmankerl am 17.1.2018.
  • Die geplante Verkleinerung des Volksparks stellt die CDU in Frage, wie die PNN am 12.1.2018 unter der Überschrift Für den Volkspark berichtet, und die CDU regt eine alternative Nutzung der Flächen durch Kita und Jugendklub.

… aber auch von Stillstand zu berichten:

  • Ebenfalls am 17.1.2018 berichtet die PNN unter dem Titel Stadt soll sich um Baubrache kümmern über die Baubrache an der Ecke Pappelallee/Reiherweg, an der eigentlich Studierendenwohnheime gebaut werden sollen, aber bis heute nichts geschehen ist.

PNN zu Stadtteilladen und -koordination

Die PNN berichtet am 6.01.2018 unter dem Titel Geld für Treffpunkte im Norden: Der Entwicklungsträger für das Bornstedter Feld stellt weitere Infrastruktur für das Viertel in Aussicht über Pespektiven für die soziale Infrastruktur in Bornstedt und über ein mögliches Engagements des Entwicklungsträgers Bornstedter Feld. In einem Abschnitt werden  die neue Stadtteilkoordination und Aktivitäten der Anwohner beschrieben:

Seit Jahren monieren Anwohner, dass das Bornstedter Feld zu wenig Treffpunkte besitze, noch zu sehr Schlafstadt sei. Jetzt gibt es zumindest eine vom Rathaus finanzierte Stadtteil-Koordination, die nach dem erfolgreichen Vorbild von Netzwerken wie in Potsdam-West mehr Leben in den Kiez bringen soll. Getragen wird das Ganze von den drei Vereinen Stadtteil-Initiative Bornstedt, den Stadtrandelfen und dem Mitmachen e.V., ein erster Handzettel ist bereits in Briefkästen verteilt worden. Darin heißt es, obwohl das Bornstedter Feld mit knapp 13 000 Einwohnern der inzwischen viertgrößte Stadtteil sei, gebe es immer noch keine Nachbarschaftshäuser oder wenigstens einen Stadtteilladen, in dem sich Menschen einfach begegnen können. Dafür suche man gerade einen eigenen Ort in zentraler Lage.

Quelle: PNN vom 06.01.2018 http://www.pnn.de/potsdam/1247170/