Kategorie-Archiv: Unsere Position zu …

Bornstedt in der Presse: Stadtteilarbeit und -laden

Bornstedt ist in dieser Woche in der örtlichen Presse präsent: Es gibt mehrere Berichte zur Stadtteilarbeit und zu aktuellen Entwicklungen in Bornstedt und vor allem zu den zentralen Anliegen der SIB: Stadtteilkoordination und Stadtteilladen. Ersteres ist seit dem 1. November bereits Realität: Mit Christian Kube hat Bornstedt einen Stadtteilkoordinator im Rahmen des Projekts „Stadtteilarbeit Bornstedt“. Hierbei handelt es sich um ein von der Landeshauptstadt Potsdam gefördertes Gemeinschaftsprojekt der Vereine Stadtteilinitiative Bornstedt e.V., StadtrandELFen e.V. und mitmachen e.V.  Der Realisierung des Stadtteilladens gilt derzeit unser Hauptbemühen. Hier scheinen sich erste Möglichkeiten aufzutun.

Aus Anlass der Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Stadtteilwerkstatt 2017, die am 8. März stattfand, und der Haushaltsbeschlüsse der SVV für Räumlichkeiten für die soziokulturelle Arbeit in Bornstedt (7. März) berichten MAZ und PNN heute über die Stadtteilarbeit in Bornstedt:

Wir begrüßen, dass LHP und SVV die Notwendigkeit der Stadtteilarbeit in Bornstedt erkannt haben und diese fördert, und die Initiativen vor Ort bei der Realisierung des Stadtteilladens organisatorisch und finanziell unterstützt.

SIB macht mobil: Bürgerhaus in der Pappelallee

Am 21.12.2017 in der PNN wird unsere Aktion zum Beteiligungsverfahren erwähnt:

Bürgerhaus neben der Schule Pappelallee?

Änderungsbedarf gibt es auch für die städtischen Pläne für eine weiterführende Schule im Bereich zwischen Pappelallee, Reiherweg und Ruinenberg. Dort läuft noch bis zum morgigen Tag das Beteiligungsverfahren für einen Bebauungsplan. Die Stadtteilinitiative Bornstedt hat in den vergangenen Tagen schon mit Handzetteln und in sozialen Netzwerken mobilgemacht, damit sich Anwohner aktiv einbringen. Die Initiative fordert, dass neben der Schule möglichst ein großzügiges Nachbarschafts- und Begegnungshaus eingeplant wird. So etwas sei in Bornstedt noch nicht vorhanden. Die Schule für rund 900 Schüler wird allerdings nicht infrage gestellt, 2022 soll sie den Betrieb aufnehmen.

Quelle: http://www.pnn.de/potsdam/1243701/

Gegen rechte Musik im Stadtteil!

An diesem Samstag wird in Bornstedt die rechte Rockband um Sacha Korn auftreten. Sacha Korn wird der rechtsradikalen Szene zugeordnet. Er selbst gehört wohl noch zum „Graubereich“ am Rande der Legalität, aber seine Konzerte werden regelmäßig von Neonazis besucht. Seine Fangemeinde gilt als aggressiv und gewaltbereit. Hier ein aktueller Artikel aus der PNN.

Die Stadtteil Initiative Bornstedt unterstützt politische Vielfalt und Meinungsfreiheit. Bei Extremismus und insbesondere bei Neonazis ist für uns aber definitiv die Grenze überschritten. Wir bedauern, dass das Viktoria Eck dieser rechten Szene einen Raum bietet.

Für den Abend sind bereits Gegenkundgebungen angekündigt, unter anderem eine von der Linkspartei um 18:30 Uhr.

Wir treten ein für ein tolerantes und buntes Bornstedt ein,
Eure SIB

Kein Raum für einen Stadtteilladen

Auch der jüngste Vorstoß für einen Stadtteiltreff, dieses Mal der Fraktion DIE LINKE für einen Stadtteilladen im Norden Potsdam (auch Beitrag vom 05. März), brachte keinen Erfolg: Eine Anfrage der Fraktion wurde mit Verweis darauf, dass ein „sich aus der Einwohnerschaft heraus entwickelnder Bedarf“ erkennbar sein müsse sowie fehlenden finanziellen Möglichkeiten der Stadt zurückgewiesen. Dies berichtet auch die PNN in ihrer Ausgabe vom 18.03. unter dem Titel Keine kurzfristige Lösung für Freizeittreff im Norden.

Wir denken, dass die Stadt hier an den Realitäten vorbei argumentiert: Mehrere Initiativen im Stadtteil, u.a. die SIB und die StadtrandELFen, artikulieren den Bedarf seit Längerem klar. Auch die Interessensvertretung Bornstedter Feld macht sich für ein Nachbarschaftszentrum stark. Und schließlich vergeht keine Anwohnerversammlung, bei der nicht mehrfach die Frage nach sozialer Infrastruktur und einem Treffpunkt im Stadtteil gestellt wird. Seit Jahren werden die AnwohnerInnen von der Stadt und der Pro Potsdam vertröstet, obwohl die Schaffung sozialer Infrastrukturen Teil der Stadtteilentwicklung ist und die Pro Potsdam hier in der Pflicht ist.

Anfrage und Antwort der Stadt sind hier im Wortlaut nachzulesen: https://egov.potsdam.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=26523

Endlich bewegt sich was: Jugendklubs für Bornstedt

Lange schon sind die geplanten aber bis heute nicht existenten Jugendklubs in Bornstedt ein Thema, und sollten aus Sicht vieler BornstedterInnen schon längst realisiert sein. Keine Bürgerversammlung, auf der fehlende Jugendfreizeiteinrichtungen (und Nachbarschaftszentren) nicht diskutiert wurden, zuletzt auf der Bürgerversammlung am 10. November 2016. Initiativen wie die IVBF, die StadtrandELFen und auch die Stadtteilinitiative haben hier Position bezogen und ein Handeln des Sanierungsträgers gefordert. Nun hat laut PNN die Stadtverordnetenversammlung Beschlüsse gefasst, die Hoffnung machen. Die PNN berichtet unter der Überschrift „Jugendklubs für den Norden“ in ihrer heutigen Ausgabe (9.12) über die Beschlüsse der SVV und des Jugendhilfeausschusses:

„Der kommunale Sanierungsträger für das Bornstedter Feld gerät unter Druck. Mit großer Mehrheit haben die Stadtverordneten auf Antrag der CDU/ANW-Fraktion beschlossen, die beiden bereits beschlossenen Jugendfreizeiteinrichtungen für den rasant wachsenden Stadtteil kurzfristig zu realisieren. Auch ein weiterer Jugendklub sei zu prüfen. Ebenso wurde am Mittwoch ein ganz ähnlicher Antrag des Jugendhilfeausschusses beschlossen. Bisher gibt es im Bornstedter Feld keinen Jugendklub, nur am Rande das völlig marode „Ribbeckeck“, dessen Sanierung für die Stadtverwaltung aber zu teuer ist. Laut den Beschlüssen soll eine der neuen Jugendeinrichtungen plus Sportanlagen auf dem Gelände der geplanten weiterführenden Schule zwischen Pappelallee und Reiherweg entstehen. Zuständig dafür ist der kommunale Entwicklungsträger, eine Tochter der Bauholding Pro Potsdam.“ (PNN online Ausgabe, 09.12.2016; http://www.pnn.de/potsdam/1138623/)

Mitmachen! – Anti-Pogida Demos in Bornstedt

Am Mittwoch, den 24.2., soll um 18:30 Uhr der „Abendspaziergang“ von „Pogida“ in Bornstedt stattfinden. Die Versammlung wird im Bereich Kirschallee/Pappelallee beginnen und sich vermutlich die Kirschallee entlang bewegen. Es sind bisher drei Gegendemos angemeldet, vgl. den Artikel in der MAZ, von denen zwei direkt in Hör- und Sichtweite von“Pogida“ stattfinden (siehe Skizze): Demos in Bornstedt

  • Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“ (Facebook)“ um 18:00 Uhr auf der Kirschallee zwischen Reiherweg und Kreuzung Pappelallee (grüne Linie)
  • Die Linke um 18:30 Uhr an der Kreuzung Pappelallee/ David Gilly Str. in Richtung der Kreuzung Pappelallee/ Kirschallee

Wir von der Stadtteil Initiative Bornstedt e.V. werden die Gegenveranstaltung von „Potsdam bekennt Farbe“ unterstützen, um gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein respektvolles Miteinander in Potsdam und in unserem Stadtteil zu demonstrieren. Wir möchten nicht, dass „Pogida“ in unserem Stadtteil agiert und bitten Euch um laute und zahlreiche Unterstützung!

Wichtiger Hinweis:  Der Zugang zur Kundgebung von „Potsdam bekennt Farbe“ (grüner Bereich) wird nur  über den südlichen Bereich (Bornstedter Str. bzw. Potsdamer Str.) möglich sein. Dort gibt es einen Kontrollpunkt, an dem alle (!) TeilnehmerInnen  auf das Mitführen gefährlicher Gegenstände kontrolliert werden. Es empfiehlt sich eine rechtzeitige Anreise ab spätestens 17:30 Uhr.

Debatte zur Nutzung des „Café im Park“ am Abend

Unter der Überschrift „Anwohner wollen leiseren Café-Betrieb: Strengere Regelungen für Volkspark-Areal gefordert“ berichtete die PNN am 19.09.2015, dass Anwohner in einem Schreiben an den Entwicklungsträger „vor allem in den Abendstunden eingeschränkte Öffnungszeiten für das Café, speziell im Außenbereich während der warmen Jahreszeit“ verlangen. Die PNN berichtet weiterhin, dass es aber auch Wünsche nach mehr Aktivititäten im Café gibt. Bereits Anfang September hat der Hauptausschuss der Stadtverordneten ein erweitertes Nutzungskonzept für das Café beschlossen.

Wie bereits im Juli im Blog beschrieben, befürwortet auch die SIB erweiterte Abendöffnungszeiten, um so das Café als Anwohnertreffpunkt am Abend und als Begegnungsort für Gruppen und Initiativen zu etablieren.

Unsere Ideen für den Johan-Bouman-Platz

Anfang Juni haben wir überlegt, was uns bei der Gestaltung des Johan-Bouman-Platzes wichtig ist. Folgendes ist dabei herausgekommen:

Allgemeine Zielsetzung sollte es sein, einen mit Leben erfüllten Platz zu schaffen, der zum Verweilen einlädt und für Veranstaltungen geeignet ist. Im Detail bedeutet das für uns:

  • viele und unterschiedliche Sitzmöglichkeiten (beweglich und fest)
  • Ausblick auf städtisches Treiben
  • Bäume, Wasser, Grünflächen
  • Windgeschützt
  • Zugänglich
  • Einbindung in die Architektur der Umgebung
  • Nutzungsmöglichkeiten zu allen Tageszeiten für die verschiedenen Altersgruppen
  • Verkehrswege am Rand um den Platz herum leiten , d.h. keine Einladung zur Querung / Transit