Kategorie-Archiv: Bürgerbeteiligung

Ergebnisse der Stadtteilwerkstatt Bornstedt 2017

Im aktuellen Newsletter zur Bürgerbeteiligung in Potsdam wird u.a. über die 1. Stadtteilwerkstatt in Bornstedt berichtet, siehe hier: Ergebnisse der ersten Stadtteilwerkstatt in Bornstedt.

Die Stadtteilwerkstatt fand Mitte 2017 mit ca. 150 TeilnehmerInnen auf dem Gelände der FH Potsdam statt. Ausrichter waren verschiedene Initiativen und Einrichtungen in Bornstedt, u.a. die StadtrandELFen, die Stadtteil Initiative Bornstedt, MitMachen e.V., die IVBF, Pro Potsdam und die FH Potsdam. Die Ergebnisse der Stadtteilwerkstatt wurden von Studierenden der FH dokumentiert und in einer Broschüre zusammengefasst. Herzlichen Dank an alle Beteiligten, vor allem an die FH und die Studierenden des Projektseminars. Uns von der SIB hat der Tag mit den konstruktiven Diskussionen sehr viel Spass gemacht, wir konnten viele Anregungen und Ideen mitnehmen. Seitdem hat sich einiges getan im Stadtteil!

Zum Download: Dokumentation der 1. Stadtteilwerkstatt Bornstedt (PDF, 2.9 MB)

Veranstaltungstipp: Verkehrsforum zur Mobilität im Norden

Die Landeshauptstadt Potsdam lädt am 21. April 2018 zum 2. Verkehrsforum Potsdam ein. Dieses Mal geht es um den Potsdamer Norden, also auch uns hier in Bornstedt. Laut Ankündigung der LHP ist die Leitfrage: „Umweltgerecht und nutzerfreundlich vom Norden in die Innenstadt und zurück: Wie kann das gelingen?“ Es sollen Ideen und Bedürfnisse im Kontext nachhaltiger Mobilität gesammelt und über „innovative, multimodale und vernetzte Mobilität“ diskutiert werden. Ein Pflichttermin :-)

Infos unter https://buergerbeteiligung.potsdam.de/content/2-verkehrsforum. Hier findet sich aus das Veranstaltungsprogramm als PDF.  Die Eckdaten zum 2. Verkehrsforum Potsdam:

  • Thema: „Aus dem Norden in die Potsdamer Innenstadt“
  • Zeit: Samstag, 21.04.2018, 15:00-18.30 Uhr
  • Ort: Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule

 

Bericht von der Sitzung der IVBF am 13. März

Am 13.3.2018 fand öffentliche Sitzung der Interessenvertretung Bornstedter Feld in dem Gebäude der ProPotsdam statt. Zu Beginn stellte eine Schülerin des Helmholtz – Gymnasiums eine Spielplatzkonstruktion vor. Es wird nun vom Entwicklungsträger Bornstedter Feld und der Volkspark GmbH geprüft, ob und wie diese im Volkspark realisiert werden kann. Anschließend ging es um die Gestaltung der Plätze in Bornstedt:

  • Johann-Bouman Platz. Die Fertigstellung des Platz ist für Ende April/Mitte Mai geplant, das ist wetterabhängig. Der Entwicklungsträger möchte etwas „Offizielles“ machen, ein Termin steht noch nicht fest. An diesem Anlass sollen die Schüler*innen die Kirschen mit den Metallprägungen feierlich aufstellen.
  • Auch der geplante Wochenmarkt des Unternehmers Herr Kloss wurde thematisiert. Es wurde gefragt, ob und wie sich das Konzept des Wochenmarktes mit der ursprünglich geplanten Nutzung als „gute Stube Bornstedts“ verbinden lässt. Hierzu wird es einen gesonderten Termin geben.
  • Annemarie-Wolff-Platz. Frau Düring stellte den Platz und das Konzept vor. Fazit: Das Bauvorhaben hält sich an den Bebauungsplan, Teil des Ganzen soll ein offener Bereich zum Verweilen sein – ein „HotSpot für Bornstedt“. Am 23.3. wird das Projekt nichtöffentlich im Gestaltungsrat diskutiert, im April soll der Bauantrag gestellt und im Herbst mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Zum Johann-Bouman-Platz und dem Annemarie-Wolffplatz soll es im April einer Sondersitzung geben. Ein weiterer Themenblock behandelte Verkehr und Infrastruktur: Bericht von der Sitzung der IVBF am 13. März weiterlesen

PNN zu Stadtteilladen und -koordination

Die PNN berichtet am 6.01.2018 unter dem Titel Geld für Treffpunkte im Norden: Der Entwicklungsträger für das Bornstedter Feld stellt weitere Infrastruktur für das Viertel in Aussicht über Pespektiven für die soziale Infrastruktur in Bornstedt und über ein mögliches Engagements des Entwicklungsträgers Bornstedter Feld. In einem Abschnitt werden  die neue Stadtteilkoordination und Aktivitäten der Anwohner beschrieben:

Seit Jahren monieren Anwohner, dass das Bornstedter Feld zu wenig Treffpunkte besitze, noch zu sehr Schlafstadt sei. Jetzt gibt es zumindest eine vom Rathaus finanzierte Stadtteil-Koordination, die nach dem erfolgreichen Vorbild von Netzwerken wie in Potsdam-West mehr Leben in den Kiez bringen soll. Getragen wird das Ganze von den drei Vereinen Stadtteil-Initiative Bornstedt, den Stadtrandelfen und dem Mitmachen e.V., ein erster Handzettel ist bereits in Briefkästen verteilt worden. Darin heißt es, obwohl das Bornstedter Feld mit knapp 13 000 Einwohnern der inzwischen viertgrößte Stadtteil sei, gebe es immer noch keine Nachbarschaftshäuser oder wenigstens einen Stadtteilladen, in dem sich Menschen einfach begegnen können. Dafür suche man gerade einen eigenen Ort in zentraler Lage.

Quelle: PNN vom 06.01.2018 http://www.pnn.de/potsdam/1247170/

SIB macht mobil: Bürgerhaus in der Pappelallee

Am 21.12.2017 in der PNN wird unsere Aktion zum Beteiligungsverfahren erwähnt:

Bürgerhaus neben der Schule Pappelallee?

Änderungsbedarf gibt es auch für die städtischen Pläne für eine weiterführende Schule im Bereich zwischen Pappelallee, Reiherweg und Ruinenberg. Dort läuft noch bis zum morgigen Tag das Beteiligungsverfahren für einen Bebauungsplan. Die Stadtteilinitiative Bornstedt hat in den vergangenen Tagen schon mit Handzetteln und in sozialen Netzwerken mobilgemacht, damit sich Anwohner aktiv einbringen. Die Initiative fordert, dass neben der Schule möglichst ein großzügiges Nachbarschafts- und Begegnungshaus eingeplant wird. So etwas sei in Bornstedt noch nicht vorhanden. Die Schule für rund 900 Schüler wird allerdings nicht infrage gestellt, 2022 soll sie den Betrieb aufnehmen.

Quelle: http://www.pnn.de/potsdam/1243701/

Jetzt beteiligen: Bebauungsplan an der Pappelallee

LageplanMit dem Bebauungsplan Nr. 113 Pappelallee/Reiherweg“ wird die Zukunft dieses zentral gelegenen Areals festgelegt. Einen Steinwurf vom Johan-Bouman-Platz entfernt, genau gegenüber vom Rewe Markt, soll ein neues Schulgebäude für eine Gesamtschule mit insgesamt 1.000 SchülerInnen neu gebaut werden. Zusätzlich sind auf dem Gelände ein weiteres Wohngebiet sowie eine Fläche für sozialen Zwecken dienende Gebäude und Einrichtungen vorgesehen. (Obere Karte hergestellt aus OpenStreetMap Dateien.)

BebauungDer Entwurf des Bebauungsplans liegt seit dem 20.11.2017 öffentlich einsehbar im Rathaus und unter www.potsdam.de/beteiligung aus. Im Zuge der öffentlichen Beteiligung können alle EinwohnerInnen Potsdams bis zum 22.12. ihre Stellungnahme dazu abgeben. Die Stellungnahme kann schriftlich oder per Email abgegeben werden an Frau Kühn, Bereich Verbindliche Bauleitplanung. (Untere Karte aus dem öffentlich ausgelegten Bebauungsplan.)

Begegnungsstätten im Potsdamer Norden – Tut sich was?

Hier zum Nachlesen die Einschätzung der Landeshauptstadt Potsdam zur Infrastruktur im Potsdamer Norden, erstellt im Kontext des Bürgerhaushalts 2017: https://buergerbeteiligung.potsdam.de/vorschlag/infrastruktur-im-potsdamer-norden-verbessern-und-busspuren-der-b2-bauen .

Unter dem Punkt „Begegnungsstätten“ wird auch die Situation in Bornstedt angesprochen und der beim Stadtteilfest und der Stadtteilwerkstatt artikulierte Bedarf erwähnt. Weiter heißt es: „Das Bestreben zur Einrichtung eines Stadtteilladens oder eines Begegnungshauses wird fachlich begleitet und unterstützt.“ Wir nehmen die LHP beim Wort!

Eure Stimme für „Ein Dach für Bornstedt“

Unter Federführung des Campusgartens an der FH hat sich beim Wettbewerb „Gemeinsam für Potsdam“ zusammen mit den StadtrandElfen und der Stadtteilinitiative eine „Nord-Koalition“ gemeinsam ins Rennen begeben und bündelt nun die Kräfte für das Anliegen, ein Veranstaltungs- und Gruppenzelt für den Stadtteil zu finanzieren. Mehr dazu hier: Ein Dach für Bornstedt. Auf dieser Seite könnt ihr auch gleich abstimmen .

Hierzu benötigen wir Eure Stimmen! Die Abstimmung läuft bis zum 17.09., aber was man heute kann besorgen … :-) Danke fürs Mitmachen.

Das war die 1. Stadtteil-Werkstatt Bornstedt

Die 1. Stadtteilwerkstatt in Bornstedt am 17. Juni war gut besucht: Zahlreiche BornstedterInnen waren da, die über die Belange des Stadtteils diskutieren wollten, aber auch Akteure und Initiativen aus dem Stadtteil, die sich präsentieren und vernetzen wollten. Und auch die Stadtpolitik war vertreten. Zahlreiche Kinder und Jugendliche beschäftigten sich in der Kinderwerkstatt mit dem Stadtteil. Insgesamt waren sicherlich 130 Personen dabei. Hier ein paar Eindrücke vom Tag:

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