Bericht vom Stadtteil-Treffen am 9. Januar

Das von uns als Stadtteilinitiative Bornstedt organisierte monatliche Stadtteiltreffen ist mit viel Schwung am 9. Januar ins neue Jahr gestartet: Das Haus im Park bot gerade noch genug Platz für die mehr als 25 BornstedterInnen. Es waren u.a. VertreterInnen der StadtrandELfen e.V., der Interessenvertretung Bornstedter Feld, des Campusgartens an der FH, des Freizeittreffs Ribbeckeck, Studierende der FH Potsdam und der Stadtteilkoordinator in Bornstedt anwesend, dazu Interessierte aus dem Stadtteil und schließlich auch wir von der SIB. Diskutiert wurde über den Stadtteilladen, den wir (gemeinsam mit den StadtrandELfen und mitmachen e.V.) umsetzen möchten; der Stadtteilkoordinator Christian Kube berichtete über den Stand des Projekts „Stadtteilarbeit in Bornstedt“, welches von der LHP getragen wird; Hr. Kloss stellte seine Planungen für einen Wochenmarkt auf dem Jan-Boumann-Platz vor; und schließlich wurden Termine ausgetauscht. Hier die zentralen Punkte:


Stadtteilladen. Die Träger des Projekts „Stadtteilarbeit in Bornstedt“ (SIB, StadtrandELFen und mitmachen e.V.) suchen kurzfristig ein Ladenlokal für einen Stadtteilladen, von dem aus die Stadtteilkoordination agieren kann. Bisher waren wir nicht erfolgreich: Leerstehende Gewerberäume nahe der FH vermietet die ProPotsdam / GEWOBA lieber an längerfristige (und gewerbliche) Mieter. Dabei wären diese Ladenlokale hinsichtlich der Lage ideal. Freie Gewerbeflächen anderer Vermieter erwiesen sich als zu teuer. Wir führen hier weiter Gespräche mit den zuständigen Personen und der Politik, um die Dringlichkeit eines Anlaufpunktes für alle BornstedterInnen zu unterstreichen. Bei der konzeptionellen Arbeit zum Stadtteilladen werden wir von Studierenden der FH unterstützt, die Nutzungskonzept und Werbemaßnahmen mit Fokus Kulturarbeit ausarbeiten. Sollte es bei der Raumsuche keine Fortschritte geben, sind auch provisorische Lösungen denkbar, um die Aufmerksamkeit auf das Fehlen von Begegnungsorten im Stadtteil zu lenken. Die Studierenden der FH haben hier viele und sehr kreative Ideen (die wir hier noch nicht verraten).

Ein Stadtteilladen ist ein erster Schritt, längerfristig benötigt Bornstedt aber – wie schon seit langem gefordert – ein generationenübergreifendes Nachbarschafts- und Begegnungshaus, welches der Größe des Stadtteils und der vielfältigen Bedarfe gerecht wird. Hier würde sich z.B. das Grundstück Pappelallee/Reiherweg anbieten, auf dem eine weiterführende Schule geplant ist, und wo zusätzlich ein Ort für alle Generationen gebaut werden könnte. Um diesem Nachdruck zu verleihen, haben wir mit einer Aktion BornstedterInnen zum Mitmachen am Beteiligungsverfahren zum Bebauungsplan aufgefordert, und so sollte einiges an Post bei der Stadt eingegangen sein ( (vgl. Beitrag vom 18.12.17). In dem ausliegenden Bebauungsplan ist bereits eine Jugendfreizeiteinrichtung vorgesehen, also in unmittelbarer Nähe zum Ribbeckeck, dem einzigen Jugendklub Bornstedts. Etwas widersprüchlich, da Mike Schubert zuletzt betonte, dass das Ribbeckeck als Jugendklub erhalten werden soll. Und dann wird auch – und ewig grüßt das Murmeltier – von Stadt und Entwicklungsträger zum X-ten Male die Biosphäre ins Spiel gebracht, und dabei dachten wir, dass wir mit der Diskussion endlich durch wären.

Stadtteilkoordination. Seit dem 1.11.2017 koordiniert Christian Kube die Stadtteilarbeit in Bornstedt, finanziert durch die Landeshauptstadt Potsdam. Derzeit stehen Bekanntmachung der Stadtteilkoordination und des Projekts „Stadtteilarbeit in Bornstedt“ im Stadtteil an. Ziel des Projekts ist es,  Aufbauarbeit für eine langfristige Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit zu leisten. 2018 stehen folgende Themen im Fokus: Vernetzung der EinwohnerInnen, Realisierung eines Stadtteilladens, Unterstützung der Ehrenamtlichen vor Ort, z.B. bei der Organisation des diesjährigen Stadtteilfestes. Und als übergeordnete Aufgabe gilt es, partizipative Prozesse in Bornstedt anzustoßen und zu begleiten.

Wochenmarkt in Bornstedt. Die Idee eines Wochenmarktes auf dem Johan-Bouman-Platz wurde schon merhfach diskutiert, und nun scheint sie umgesetzt zu werden: Herr Kloss (Knödel-Manufaktur) stellte seine sehr konkreten Planungen für einen kleinen Markt (ca. 13-15 Stände, vor allem Delikatessen, frisches Obst und Gemüse; Essensstände). Geplant sind drei Markttage, Dienstag, Donnerstag und Samstag, mit Öffnungszeiten unter der Woche bis in die frühen Abendstunden und am Samstag bis in den Nachmittag.

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