Jetzt beteiligen: Bebauungsplan an der Pappelallee

LageplanMit dem Bebauungsplan Nr. 113 Pappelallee/Reiherweg“ wird die Zukunft dieses zentral gelegenen Areals festgelegt. Einen Steinwurf vom Johan-Bouman-Platz entfernt, genau gegenüber vom Rewe Markt, soll ein neues Schulgebäude für eine Gesamtschule mit insgesamt 1.000 SchülerInnen neu gebaut werden. Zusätzlich sind auf dem Gelände ein weiteres Wohngebiet sowie eine Fläche für sozialen Zwecken dienende Gebäude und Einrichtungen vorgesehen. (Obere Karte hergestellt aus OpenStreetMap Dateien.)

BebauungDer Entwurf des Bebauungsplans liegt seit dem 20.11.2017 öffentlich einsehbar im Rathaus und unter www.potsdam.de/beteiligung aus. Im Zuge der öffentlichen Beteiligung können alle EinwohnerInnen Potsdams bis zum 22.12. ihre Stellungnahme dazu abgeben. Die Stellungnahme kann schriftlich oder per Email abgegeben werden an Frau Kühn, Bereich Verbindliche Bauleitplanung. (Untere Karte aus dem öffentlich ausgelegten Bebauungsplan.)

9 Gedanken zu „Jetzt beteiligen: Bebauungsplan an der Pappelallee

  1. Man kann nur jegliche Forderungen unterstützen, die da sagen: „Die Fehler der Planungen für das Bornstedter Feld dürfen sich nicht wiederholen bzw. wiederholt werden!!!“
    Mit der Schule bestseht eine der letzten, vielleicht die letzte, Gelegenheit deren nachhaltige Negativfolgen abzumindern.
    Die Planung und Umsetzung sollte so erfolgen, dass dabei Begegnungs- und Sportmöglichkeiten für die Bornstedter Bewohner, alle Altersgruppen, vorzusehen sind.
    Es werden öffentliche Mittel eingesetzt, die man einer größeren Gruppe als „nur“ Schülern zur Nutzung freigeben sollte.
    Der Standort ist dafür bestens geeignet.

  2. An die Landeshauptstadt Potsdam
    Bereich Verbindliche Bauleitplanung
    Hegelallee 6-10, Haus 1, 8. Etage
    14461 Potsdam
    per E-Mail

    Betrifft: Vorentwurf zum Bebauungsplan Nr. 113 „Pappelallee/Reiherweg“

    Sehr geehrte Frau Kühn, sehr geehrte Damen und Herren,
    für die im Zuge des geplanten Schulstandortes angedachten Sportanlagen sehen wir den dringenden Bedarf, dass die Sporthalle und die Außensportanlagen (Kleinspielfeld) auch öffentlich zugänglich und nutzbar sind. In Potsdam Nord fehlen öffentlich frei nutzbare Sportanlagen, sowohl indoor als auch outdoor, auf denen man ohne Vereinsmitgliedschaft Sport treiben kann. Dem Mangel könnte mit der Schaffung einer kombinierten schulischen und öffentlichen Nutzung begegnet werden.

    Desweiteren sehen wir den dringenden Bedarf, neben der geplanten Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung auch einen Stadtteiltreff für alle Bürger zu schaffen. Dieser sollte verschiedene kulturelle und soziale Angebote beinhalten und ein Treffpunkt für alle Bürger des Potsdamer Nordens sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Frank Protzmann
    Amundsenstr. 16
    14469 Potsdam-Bornstedt

  3. Liebe SIB, danke für die Initiative und den Textvorschlag! Ich habe meine Stellungnahme bei der Stadt eingereicht.
    Herzliche Grüße, Judith

    1. An die Landeshauptstadt Potsdam
      Bereich Verbindliche Bauleitplanung
      Hegelallee 6-10, Haus 1, 8. Etage
      14461 Potsdam

      Potsdam, 17. Dezember 2017

      Betrifft: Vorentwurf zum Bebauungsplan Nr. 113 „Pappelallee/Reiherweg“

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      es ist richtig und wichtig, dass Potsdam angesichts der schwierigen Schulsituation und des rasanten Bevölkerungswachstums in Bornstedt Schulen und Sportplätze auch im selbigen Stadtteil plant.
      Die Auslage des Bebauungsplanes veranlasst uns jedoch auch darauf hinzuweisen, dass es bisher versäumt wurde, Grundlagen für eine ,,soziale Infrastruktur“ in ausreichendem Maße zu schaffen. Die Schaffung von Einzelhandelsflächen und öffentlichem Grün [Zitat Begründung Planungsentwurf] ist wichtig, aber nicht ausschlaggebend für die Entwicklung eines belebten urbanen Stadtteils. Vielmehr fehlt es nach wie vor an Begegnungsstätten für die Bornstedter Bevölkerung in den verschiedenen Altersgruppen. Daher regen wir eine möglichst multifunktionale Nutzung der zu bebauenden Flächen an, um eben auch dem ,,sozialen Miteinander“ einen Raum (Nachbarschaftshaus, Werkstätten etc) zu geben.
      Darüber hinaus ist es mir wichtig, darauf hinzuweisen, dass die ,,verwertungsorientierte“ Bebauung besonders in der Eingangssituation zum Bornstedter Feld (v. a. die Erich – Mendelsohn – Allee) derzeit kein Lichtblick in der architektonischen Gestaltung darstellt. Ein weiteres Negativbeispiel ist der Neubau der Da – Vinci – Gesamtschule. Vor dem Hintergrund von engen Planungszeiträumen und Nutzungszwängen bitten wir dennoch darum, dem gestalterischen Äußeren und ästhetischen die notwendige Beachtung zukommen zu lassen.
      Mit dem Areal Pappellallee/ Reiherweg wird jetzt eines der letzten zentralen Grundstücke verplant, auf denen solche Begegnungsorte für die Bevölkerung geschaffen werden könnten. Es ist daher anzuregen, im Rahmen einer öffentlichen Stadtteilwerkstatt zu diesem Thema die Beteiligung der hier Lebenden zu ermöglichen.

      Mit freundlichen Grüßen

  4. Hallo,
    ja, ich finde es auch sehr wichtig, dass wir uns für mehr Begegnungsmöglichkeiten engagieren, gerade auch jetzt, wo Bornstedt derzeit so stark wächst und ein neues Beziehungsgefüge entstehen muss. Dementsprechend haben wir auch bei der Stadtverwaltung entsprechende Stellungnahmen zum Bebauungsplan eingereicht.

  5. Mustertext für eine Stellungnahme:

    An die Landeshauptstadt Potsdam
    Bereich Verbindliche Bauleitplanung
    Hegelallee 6-10, Haus 1, 8. Etage
    14461 Potsdam

    Betrifft: Vorentwurf zum Bebauungsplan Nr. 113 „Pappelallee/Reiherweg“

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    es ist richtig und wichtig, dass Potsdam angesichts der schwierigen Schulsituation und des rasanten Bevölkerungswachstums in Bornstedt Schulen und Sportplätze in Bornstedt plant.
    Gleichzeitig ist aber bei den Planungen in der Vergangenheit versäumt worden, Orte zu schaffen, die Treffpunkte für die Bornstedter Bevölkerung sein können. Mit dem Areal Pappellallee/ Reiherweg wird jetzt eines der letzten zentralen Grundstücke verplant (wenn nicht sogar das Letzte), auf denen solche Begegnungsorte für die Bevölkerung geschaffen werden könnten.
    Ich möchte Sie bitten, auf dem zu gestaltenden Areal ein großzügiges Nachbarschafts- und Begegnungshaus einzuplanen und gegebenenfalls auf die zusätzliche Wohnbebauung zu verzichten.
    Mindestens erwarte ich aber eine Einbeziehung der Bevölkerung in diese wichtige Planung zum Beispiel in Form einer öffentlichen Stadtteilwerkstatt zu diesem Thema.

    Mit freundlichen Grüßen

    (Name und Anschrift)

    1. Sehr geehrte Frau Kühn,
      angesichts der schwierigen Schulsituation und des rasanten Bevölkerungswachstums ist es richtig und wichtig, dass Potsdam Schulen und Sportplätze in Bornstedt plant. Das jetzt zu verplanende Areal ist aber groß genug, um auch andere öffentliche Belange dabei zu berücksichtigen. Nicht nur die Jugendlichen in Bornstedt sind unterversorgt: Der Alltag einer typischen Bornstedterin besteht darin, täglich weite Strecken zur Arbeit zu pendeln und erst spät und erschöpft wieder zuhause einzutreffen. Meistens entscheidet sie sich dann dazu, den Rest des Tages in ihren vier Wänden zu verbringen, denn ins Zentrum von Potsdam kann sie sich nicht mehr aufraffen und „um die Ecke“ gibt es nichts.
      Wenn hier ein Haus stände, in dem ähnlich wie im Treffpunkt Freizeit Kurse (z. B. Achtsamkeitsseminar, Malkurs oder Kreativwerkstatt, vielleicht auch Joga oder Tanz) angeboten werden und wo man nach dem Kurs noch auf einen Kaffee sitzen bleiben kann, dann würde ich mich dort mit anderen Nachbarinnen treffen. Ich denke, Bornstedt ist inzwischen groß genug für eine solche Einrichtung.
      Der ausliegende Bebauungsplanentwurf sieht außer der Schule und der Jugeneinrichtung auch noch zusätzliche Wohnbebauung vor. Mein Vorschlag ist, auf ca. ein drittel der zusätzlichen Wohnbebauung zu verzichten und dafür einen „Treffpunkt Freizeit“ für Bornstedt zu errichten. Schön wäre es, wenn ich die Gelegenheit bekäme, den Vorschlag konkret in einer Stadtteilwerkstatt mit anderen Bornstedterinnen und Bornstedtern zu diskutieren.
      Mit freundlichen Grüßen, Katharina

  6. Die Gestaltung des Grundstücks Pappelalle/Reiherweg sollte für die Steigerung der Attraktivität von Bornstedt genutzt werden. Insbesondere hat der nordöstliche Teil des Gebietes unmittelbaren Bezug zum Johan-Bouman-Platz und könnte diesen bei einer geeigneten Nutzung und Gestaltung als Zentrum des öffentlichen Lebens deutlich aufwerten.
    Dies ist zwar durch die „Fläche für den Gemeinbedarf und Sozialen Zwecken dienende Gebäude und Einrichtungen“, die für diesen Teil des Gebietes ausgewiesen ist, in der ausgelegten Planzeichnung angelegt. Dieser Bereich ist jedoch mit „Jugendfreizeit“ in obigem Plan gekennzeichnet. Hier wäre eine Nutzung, die die gesamte Bevölkerung anspricht und somit das Herz Bornstedt belebt, anzustreben. Zum Beispiel ein Bürgerhaus, vielleicht mit Kiezkino, Billard, Bowling und Möglichkeit zur Lifemusik, Eltern-Kind-Treffpunkt sowie Seniorenbegegnung uns so weiter.

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