Das war die 1. Stadtteil-Werkstatt Bornstedt

Die 1. Stadtteilwerkstatt in Bornstedt am 17. Juni war gut besucht: Zahlreiche BornstedterInnen waren da, die über die Belange des Stadtteils diskutieren wollten, aber auch Akteure und Initiativen aus dem Stadtteil, die sich präsentieren und vernetzen wollten. Und auch die Stadtpolitik war vertreten. Zahlreiche Kinder und Jugendliche beschäftigten sich in der Kinderwerkstatt mit dem Stadtteil. Insgesamt waren sicherlich 130 Personen dabei. Hier ein paar Eindrücke vom Tag:

Nach einem leckreren und kommunikativen Frühstück bein schönem Wetter wurde in verschiedenen Themenräumen diskutiert. Wir von der SIB haben an den Diskussionsrunden zum Stadtteilzentrum am Vormittag und lebendiger Kiez am Nachmittag teilgenommen. Während am Nachmittag ein bunter Strauß an Wünschen, von Bolzplatz, über Wochenmarkt, Ansiedlung von Kleingewerbe, Gastronomie und Ärzten bis hin zur Verbesserung der Aufenhaltsqualität in den öffentlichen Räumen (und das obligatorische Kiezbad durfte auch nicht fehlen ;-), zusammengetragen wurde, war die Diskussion am Vormittag deutlich fokussierter: Es ging ganz konkret um einen Raum, den Gruppen und Initiativen nutzen können, um einen Ort, der als Anlaufstelle für neue BornstedterInnn dienen kann, eben ein Stadtteilzentrum (oder -laden), wobei weder Begrifflichkeit noch Raumbedarf klar sind. Das Interesse an dem Thema war groß, es gibt viele konkrete Ideen und Anregungen. Einigkeit herrschte unter den DiskutantInnen, dass ein solcher Ort erforderlich ist und zeitnah realisiert werden sollte, dass sehr wohl Bedarf von den AnwohnerInnen geäußert wurde und gegeben ist, und dass eine Entkoppelung von der Biosphären-Diskussion das Thema voranbringen würde. Sowohl Stadtverwaltung als auch Pro Potsdam machten Gesprächs- und Unterstützungsangebote, konkret wurde es aber noch nicht. In einer abschließenden Podiumsdiskussion wurden die Ergebnisse aus den verschiedenen Themengruppen präsentiert und von den TeilnehmerInnen auf dem Podiums bewertet.

Einen großen Dank an die FH Potsdam als Gastgeber (ein sehr schöner Ort, der Innenhof!), an die Werkstatt für Beteiligung für die Begleitung des Prozesses und die Organisation; und an alle Beteiligten. Es hat Spass gemacht, sich zu Themen des Stadtteils auszutauschen. Aber der Erfolg misst sich immer erst an den handfesten Ergebnissen, sprich: Was folgt Konkretes für den Stadtteil aus den Diskussionen und Ideen?

Eine ausführliche Zusammenfassung & Dokumentation des Tages  folgt in Bälde von der Werkstadt für Beteiligung. Die Lokalpresse berichtete wie folgt:

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