Kein Raum für einen Stadtteilladen

Auch der jüngste Vorstoß für einen Stadtteiltreff, dieses Mal der Fraktion DIE LINKE für einen Stadtteilladen im Norden Potsdam (auch Beitrag vom 05. März), brachte keinen Erfolg: Eine Anfrage der Fraktion wurde mit Verweis darauf, dass ein „sich aus der Einwohnerschaft heraus entwickelnder Bedarf“ erkennbar sein müsse sowie fehlenden finanziellen Möglichkeiten der Stadt zurückgewiesen. Dies berichtet auch die PNN in ihrer Ausgabe vom 18.03. unter dem Titel Keine kurzfristige Lösung für Freizeittreff im Norden.

Wir denken, dass die Stadt hier an den Realitäten vorbei argumentiert: Mehrere Initiativen im Stadtteil, u.a. die SIB und die StadtrandELFen, artikulieren den Bedarf seit Längerem klar. Auch die Interessensvertretung Bornstedter Feld macht sich für ein Nachbarschaftszentrum stark. Und schließlich vergeht keine Anwohnerversammlung, bei der nicht mehrfach die Frage nach sozialer Infrastruktur und einem Treffpunkt im Stadtteil gestellt wird. Seit Jahren werden die AnwohnerInnen von der Stadt und der Pro Potsdam vertröstet, obwohl die Schaffung sozialer Infrastrukturen Teil der Stadtteilentwicklung ist und die Pro Potsdam hier in der Pflicht ist.

Anfrage und Antwort der Stadt sind hier im Wortlaut nachzulesen: https://egov.potsdam.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=26523

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