Bericht von der öffentl. IVBF-Sitzung am 23.02.

Bei der ersten öffentlichen Sitzung der Interessenvertretung Bornstedter Feld in 2017 standen zwei Themen im Mittelpunkt: eine Stadtteilkonferenz für Bornstedt und die Teilnahme der IVBF am 2. Stadtteilfest Bornstedt.

Zunächst aber stellte sich Hr. Theobald, der neue Geschäftsführer der Pro Potsdam, vor. Hr. Theobald ist Jurist und mit dem Stadtteil und der Pro Potsdam bestens bekannt: Er wohnt in Bornstedt und arbeitet seit langem bei der Pro Potsdam. Herr Finken (Vorsitzender der IVBF) zeigte im Anschluss kurz die Perspektive der IVBF auf: Mit Abschluss der Entwicklung des Stadtteils 2018 wird auch die IVBF aufgelöst. Angedacht ist, sie in eine gewählte Bürgervertretung für den gesamten Stadtteil zu überführen. Nach seinen Zielen gefragt, benannte der neue Geschäftsführer für die nächsten Jahre: Baumaßnahmen abschließen, Volkspark weiter entwickeln bzw. in Teilen rückbauen, aber auch die „soziale Infrastruktur in vernünftigen Maß realisieren“. Tja, auf Letzteres (Stichwort Jugendclub, Nachbarschaftshaus) warten wir ja schon lange und werden seit Jahren mit unterschiedlichsten Antworten vertröstet, vgl. dazu auch den Beitrag vom 22.02.2017.

Stadtteilkonferenz Bornstedt
Im Rahmen eines Seminars im Masterstudiengang Urbane Zukunft beschäftigt sich eine Studierendengruppe im Sommersemester 2017 mit der Planung, Umsetzung und Nachbereitung einer Stadtteilkonferenz in Bornstedt. Dieser Prozess wird durch mitMachen e.V./WerkStadt für Beteiligung der Stadt Potsdam begleitet und unterstützt.. Dieses Vorhaben ist eingebettet in eine von der Hochschulleitung gewünschte engere Verflechtung der FHP mit dem Stadtteil und der Öffnung von FH Angeboten für und in den Stadtteil. Die Stadtteilkonferenz ist für den Juni 2017 geplant, über das konkrete Format (z.B.  World Café, Zukunftswerkstatt) muss noch entschieden werden. Unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Ansprüche an Themen und Format. Es wurde diskutiert, welche Akteure angefragt werden, sowohl aus dem Stadtteil als auch aus der Stadt(politik).

Bei der Themensammlung für die Stadtteilkonferenz kamen viele bekannte Dinge auf den Tisch: soziale Infrastruktur wie Jugendfreizeiteinrichtungen, Nachbarschaftszentrum, Angebote für Familien und SeniorInnen, Verkehr und Kiezbad. Dann aber auch: Wie kann eine organisierte Bürgerbeteilung in Bornstedt entwickelt und geschaffen werden? Finden sich Themen und Projekte, die AnwohnerInnen gemeinsam realisieren können? Stichworte sind hier, die ja auch der SIB besonders am Herzen liegen, einen lebendigen Stadtteil entwickeln  und sozialen Zusammenhalt fördern. Als weitere Themen wurden „Miteinander der Generationen“ genannt, schließlich auch die  Frage seitens der FH, was der Stadtteil denn den Studierenden „bieten kann“, z.B. niederschwellige Angebote für Räume, co-working-Space, und ähnliches.

Nächste Schritte: Es wird in einem von mitMachen e.V. moderierten Workshop die Zielsetzung der Stadtteilkonferenz geklärt. Beteiligt sind hier die Studierenden der FH Potsdam und Akteure aus dem Stadtteil. Termin ist der 9. März um 16:00 Uhr an der FH.

Beteiligung der IVBF am Stadtteilfest Bornstedt am 20. Mai 2017
Am 20. Mai richten wir von der SIB, StadtrandELFen e.V. und Mitmenschen Bornstedt e.V. erneut ein Stadtteilfest in Bornstedt aus. Die IVBF wird einen Stand anmelden. Weitere Interessenten haben sich gemeldet. FH Potsdam ist ebenfalls mit einem Stand verteten und bietet darüber hinaus Campusführungen an.

Weitere Themen

  • Herr Kreutzer von der AG Campusgarten der FH lädt zur Saisoneröffnung des Campusgartens am 7. April ein. Es können Patenschaften für Hochbeete übernommen werden.
  • Annemarie -Wolff-Platz: Hier wird bald mit dem Bau begonnen. Es wird versucht, Ärzte und Apotheke anzusiedeln.
  • Information der Pro Potsdam zum Johan-Bouman Platz: Derzeit wird die Entwurfsplanung durch den Wettbewerbssieger erarbeitet,  im Spätsommer soll mit dem Bau begonnen werden. Die geplant Bauzeit beträgt drei Monate.
  • Eine Ampel an der Erich-Mendelsohn-Str. / Pappelallee wird in der 2. Hälfte 2017 eingerichtet.
  • Während des Baus der Tramstrecke an der Nedlitzer Str. wird der Verkehr der Bundesstrasse auf die Amundsenstrasse ausweichen. Es besteht Sorge, dass der Verkehr im Stadtteil zunimmt, da „Schleichwege“ jenseits der offiziellen Umleitung gesucht werden. Hr. Finken wird eine kleine Anfrage formulieren, wie vermieden werden soll, dass die Verkehrsbelastung im Stadtteil zunimmt. Es besteht auch immer die Möglichkeit, eine Einwohnerversammlung zu einem bestimmten Thema „einzufordern“, bei der dann Fragen an die VertreterInnen der Stadt gestellt werden konnen.

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