Ein Nachbarschafts-Garten entsteht

Am vergangenen Mittwoch (27.1.) luden die Studierenden des Projektseminars von Prof. Voesgen zur zweiten Informationsveranstaltung zum „Gemeinschaftsgarten für den Campus FHP und die Nachbarschaft“ ein. Machbarkeit und Nachhaltigkeit waren ein wichtiges Thema der neuen Überlegungen, und so war auch der nun vorgestellte Gestaltungsentwurf für den Gemeinschaftsgarten ein sehr pragmatischer: Der Garten soll nicht als großer Wurf, sondern nach und nach in kleinen Schritten entstehen und wachsen. Geschuldet ist dieses auch veränderten Rahmenbedingungen: einer kleineren Fläche, mit der begonnen wird, einer Terasse, die mittig liegt und einbezogen werden kann, älteren Plänen, die bereits für die Campuswiese bestehen …

Beginnend mit einem Geräteschuppen bzw. Unterstand, einer Kräuterspirale, dem Kompost und ersten Hochbeeten soll der Garten nach und nach entstehen, je nach Ressourcen und Engagement. Die Bilder veranschaulichen diesen Prozess. Es wurde mehrfach betont, dass es sich hier um keinen Masterplan handelt, sondern um erste Ideen, die weiterhin vielfältige Realisierungen zulassen (auch die Gestaltungsideen, die im Dezember präsentiert wurden, und von denen es vor allem der organische Entwurf vielen angetan hatte).

Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „Der Campusgarten stellt sich vor und lädt zum Mitmachen ein“, darum folgten dann auch einige Vorschläge zur Organisation und zur Nachhaltigkeit: Um das Projekt zu verselbstständigen, soll  mittelfristig ein Verein gegründet werden; die Finanzierung von Pflanzen und Material kann z.B. über Vereinsmitglieder, Sponsoring, Stiftungen oder den ASTA erfolgen.

Am Mittwoch hat sich eine Gruppe gefunden, die die Planungen und die Realisierung des Gartens weiter verfolgt, wir von der SIB sind auch vertreten. Das erste Arbeitstreffen ist für den 16.2 um 19:00 Uhr an der FH geplant.

Vielen Dank an die Studierenden des Seminars für die Präsentationen, die vielen Ideen und das Engagement für einen Garten für die Nachbarschaft!

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