Campusgarten an der FH – erste Entwürfe

Mit etwas Verspätung hier ein kurzer Bericht von der Informationsveranstaltung zum Projekt Campusgarten an der FH: Am 18.12 luden die Studierenden eines InterFlex Projektseminars (Leitung Prof. Voesgen) zu der Infoveranstaltung ein (vgl. auch Bericht vom letzten Stadtteiltreffen), 15 BornstedterInnen bzw. interessierte Studierende nahmen teil. In einer kurzen Einführung betonte Prof. Voesgen, dass die FH Interesse habe, mit der Nachbarschaft ins Gespräch zu kommen und die FH für den Stadtteil zu öffnen. Anschließend präsentierten die Studierenden ihre Ideen für den Campusgarten als einen Kommunikations- und Begegnungsort zwischen Campus und Stadtteil. Bei den zwei Gestaltungsentwürfen handelt es sich um allererste Ideen, die sie zur Diskussion stellen möchten:

  1. „Der Hügel“: ein sehr organischer Entwurf, der  sich von der rechteckigen Anlage“  des Campus abhebt. Ein zentraler Hügel bietet die Abgrenzung zur Campuswiese und den Raum für Begegnung und Veranstaltungen: terassenförming in den Hügel eingelassene Sitzmöglichkeiten formen ein  kleines „Theater“ (vgl. Abb. 1. Entwurf). Der Gemüsegarten setzt sich aus einem Gemeinschaftsgarten und individuell zu nutzenden Hochbeeten zusammen.
  2. „Der Schutzraum“:  Leitmotiv war hier die klare Abgrenzung zum Parkplatz, der Strasse und dem Campus. Der Garten bietet sowohl Begegnungsorte mit einem Grillplatz, Bänke an verschiedenen Stellen und Spielgeräten, als auch Beete unterschiedlicher Größe (vgl. Abb. 2. Entwurf).

Die anschließendenDiskussion zeigte, dass die Idee eines Gartens für den Campus und die Nachbarschaft, die Öffnung der FH zum Stadtteil („offener Campus“) und die Schaffung eines Begegnungsortes bei den TeilnehmerInnen auf großes Interesse und Zustimmung stößt. Beide Entwürfe liefern aus Sicht der TeilnehmerInnen attraktive Gestaltungsideen, die  weiterverfolgt werden sollten, wobei der „organische“ Entwurf auf den ersten Blick mehr Personen überzeugte. Angeregt wurde von den TeilnehmerInnen auch, zunächst die Rahmenbedingungen klar zu definieren: Welche Zielgruppe soll angesprochen werden? Soll es primär ein Nutz- oder Freizeitgarten sein oder beides (Funktion des Campusgartens)? Wie ist es um Finanzierung und Nachhaltigkeit bestellt? Welche Organisationsform soll gewählt werden? Schließlich wurde auf den Gestaltungswettbewerb zum Annemarie-Wolf-Platz direkt gegenüber der FH hingewiesen, hierzu gibt es einen studentischen Wettbewerb an der FH, der z.T. ähnliche Funktionen bedienen soll.

Wir von der SIB finden diese studentische Initiative toll und werden garantiert beim nächsten Treffen dabei sein. Dieses findet statt am 27. Januar um 16:00 Uhr, wieder in den Räumen der FH an der Pappelalle.

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